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Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V.

Offener Brief an die Landesregierungen: Mit dem Kopf über Wasser bleiben - #wirwollenschwimmen

Mit dem Kopf über Wasser bleiben - #wirwollenschwimmen

Förderung von Schwimmsport als Gesundheits- und Corona-Prävention sowie zur Sicherheit an Gewässern

Regelmäßiger Schwimmsport fördert das körperliche Wohlbefinden, stärkt Herz-Kreislauf und wirkt sich positiv auf das Immunsystem des Sportlers aus. Ausreichende Schwimmkenntnisse und -erfahrungen sind darüber hinaus an Gewässern überlebenswichtig. Seit über einem Jahr sind Schwimmhallen geschlossen, so dass ein ganzer Jahrgang bislang nicht schwimmen lernen konnte. Um diesen nicht akzeptablen Trend zu stoppen, fordert die Fachgruppe Wassersport vom Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. die Ländervertretungen zum Dialog und geregelten Öffnungen der Schwimmsport-Einrichtungen in einem offenen Brief auf:

Sehr geehrte Ministerpräsidenten, sehr geehrte Vertreter der Landesregierungen,

 

wir, die Fachgruppe Wassersport im Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V., respektieren die Bundesnotbremse als wirksame Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie. In Ausnamesituationen wie diesen ist es notwendig, auch einschneidende Maßnahmen kurzfristig mitzutragen. Gleichzeitig können wir nicht alle von den Ländern beschlossenen Initiativen nachvollziehen. Schwimmsport ist speziell für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht Laufen oder Radfahren können, der ideale Sport zur Gesundheitsprävention. Des Weiteren sind heute bereits über 60 Prozent der 10-Jährigen nicht in der Lage, ohne Hilfsmittel zu schwimmen. Aufgrund der Pandemie wird nun ein Jahrgang verspätet das sichere Schwimmen erlernen. Denn: Seit über einem Jahr sind Hallenbäder geschlossen, Freibäder waren je nach Länderbeschluss limitiert geöffnet. Eine Perspektive für 2021 ist noch nicht in Sichtweite.

 

Warum bleiben Hallen- und Freibäder geschlossen?

Die andauernde Schließung der öffentlichen Schwimmeinrichtungen ist unverhältnismäßig. Schwimmbäder sind keine Corona-Hotspots, da Chlor desinfizierend wirkt. Aerosole sinken aufgrund der relativ hohen Luftfeuchtigkeit in Hallenbädern sehr schnell zu Boden. Aktuelle Studien belegen außerdem, dass Chlorwasser Covid19 Viren nach 30 Sekunden bereits unschädlich macht.

 

Ausgearbeitete Hygienekonzepte und Online-Ticketing als Lösungsansatz

Wir plädieren auf einen direkten, konstruktiven Austausch mit den Ländervertretungen und Kommunen, um Frei- und Hallenbäder unten den gemeinsam ausgearbeiteten Hygienemaßnahmen wieder zu öffnen. Einige Einrichtungen und Vereine wie die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen e.V. legten bereits 2020 sehr detaillierte Vorschläge für Hygienemaßnahmen vor. Diese können nun länderspezifisch adaptiert und umgesetzt werden. Durch ein Online-Ticket werden die Kontakte dokumentiert, bei Bedarf ist schnelles Handeln gesichert.

 

Wann öffnen die Bäder wieder?

Wir erwarten eine konkrete Stellungnahme und einen konstruktiven Diskurs. Schwimmunterricht muss an Schulen und auch privat wieder gefördert werden. Durch die bereits vor der Pandemie schwierige Finanzlage der öffentlichen Bäder belastet jede weitere Woche ohne Schwimmgäste zudem die wirtschaftliche Situation der Schwimmhallen- und Bäder.


Wir bieten der Regierung umgehend unseren Dialog für eine adäquate Aufholstrategie an

  1. um Schwimmen als Sportart wiederzubeleben
  2. als präventive Gesundheits-Maßnahme weiter zu etablieren
  3. zur Sicherung an Gewässern

 

Wolfgang Kraus, Vorsitzender der Fachgruppe Wassersport im BSI e.V. und Geschäftsführer Fashy GmbH:

„Wir fordern von den Verantwortlichen, das Schwimmen in Schulen und Hallenbädern wiederaufzunehmen, Vereinssport unter Anwendung angemessener Hygienekonzepte zu ermöglichen und finanziell angeschlagene Kommunen und private Träger von Schwimmbädern sowie Vereine finanziell zu unterstützen und zu fördern. Schwimmen ist eine der beliebtesten und meistbetriebenen Sportarten in Deutschland - unser Land ist eine Bädergesellschaft und sollte dies auch bleiben.
 

Download BSI/FGW Offener Brief