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Mut in der Ebola-Krise

Kein Stillstand in den Gebieten der Fashy Hilfsprojekte

Das kleine westafrikanische Sierra Leone ist ein mehrfach gebeuteltes Land. Auch mehr als zehn Jahre nach Ende des Bürgerkriegs leiden noch viele Menschen unter den Folgen der jahrelangen Zerstörung. Die Landbevölkerung ist verarmt, in entlegenen Gebieten gibt es keine oder baufällige Schulen. Hinzu kommt, dass zu wenige Kinder eine Schule besuchen, um jene Bildung zu bekommen, die es ihnen ermöglichen würde, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Fashy hat es sich vor drei Jahren zur Aufgabe gemacht, hier zu helfen. Seitdem unterstützt Fashy mit jeder verkauften Wärmflasche und jedem verkauften Wär-mekissen wichtige Kinderschulprojekte – in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisa-tion World Vision. Die Spendengelder fließen konkret in den Bau von Schulen und Lehrerunterkünften im besonders benachteiligten Bonthe Distrikt, in Ngepehum und in Ngessehum.

Seit dem Ausbruch der tödlichen Viruskrankheit Ebola ist Sierra Leone um ein Weiteres im Fokus trauriger Nachrichten. Mit großer Aufmerksamkeit und Sorge verfolgen wir bei Fashy die aktuelle Entwicklung der Epidemie im Land, insbeson-dere in den Projektgebieten. Denn die Spendengelder von Fashy werden selbst-verständlich weiter in die begonnenen Bildungsprojekte für Kinder investiert.

Entgegen der dramatischen Lage in Teilen von Sierra Leone, in denen aufgrund der Epidemie der Notstand ausgerufen wurde, ist im gemeinsamen Projektgebiet von Fashy und World Vision erst ein Ebola-Fall bekannt geworden. Das Leben verläuft dort vergleichsweise normal, auch Bauprojekte sind derzeit noch wenig betroffen. Das heißt erst einmal: Auch die Bauarbeiten an den Schulen gehen bisweilen verzögert, aber entsprechend der aktuellen Möglichkeiten weiter. Das macht Mut und ist gleichzeitig Ansporn, mit Sensibilisierungs- und Aufklärungsmaßnahmen zu verhindern, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet. World Vision tut derzeit genau das, zusammen mit dem Gesundheitsministerium sowie lokalen und regionalen Behörden.

Von den Maßnahmen und Zuständen vor Ort berichtet Kerstin Koch, Projektrefe-rentin für World Vision Westafrika: „ Es gibt Aufklärungskampagnen im Radio, Plakate, Flyer, mit denen Menschen mit Informationen über Ebola und Schutz-maßnahmen versorgt werden. Auf Marktplätzen klären wir gemeinsam mit Stra-ßentheatertrupps über die Krankheit auf. In Dörfern gehen World Vision-Mitarbeiter von Tür zu Tür, um mit den Leuten zu sprechen. Mobile Gesundheitshelfer und Mitarbeiter der Gesundheitsstationen auf dem Land werden geschult. Ebola ist bis dato in Westafrika tatsächlich eine unbekannte Krankheit gewesen, und generell mangelt es dort an Wissen über Krankheiten und Schutzmaßnahmen. Informationen und Behandlungsmöglichkeiten sind schwer zu kriegen.“

World Vision Deutschland, gegründet 1979 setzt sich weltweit für eine bessere und gerechtere Welt für Kinder ein. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Ent-wicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und entwicklungspolitischen Anwalt-schaftsarbeit. World Vision Deutschland ist als gemeinnützig anerkannt, Mitglied im Deutschen Spendenrat und wird von DZI geprüft und empfohlen.

Im Kontakt mit World Vision behält Fashy die weitere Entwicklung in Sierra Leone betroffen und täglich im Blick. Wir wünschen den Menschen vor Ort Mut, Kraft und ein möglichst schnelles Ende dieser fürchterlichen Krankheit.

31.10.2014, Korntal-Münchingen


World Vision Broschüre – Unternehmenskooperationen


Bezugsquelle:
www.dasspielzeug.de


Redaktion - Texte und Bilder erhalten Sie bei:
Frau Angela Bratfisch
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E-Mail: angela.bratfisch@fashy.de
 
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